Derzember 2010

"Kinderarmut in Deutschland?"

Aktion des Kinderschutzbundes Hachenburg an der Grundschule Müschenbach

 

Anlässlich des Weltkindertages 2010 führten die Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes Dagmar Zavelberg und Michaela Leicher in den 4. Klassen der Grundschule Müschenbach eine Aktion zum Thema "Kinderarmut in Deutschland" durch.

Nach einer Studie des Kinderhilfswerks UNICEF ist bereits jedes 7. Kind in Deutschland von Armut betroffen. Das sind ca. 2 Millionen Kinder und Jugendliche, die nicht genügend Geld für Freizeitbeschäftigungen und Bildung haben, für Musikunterricht, moderne Kleidung, Ausflüge, Nachhilfe und Sonstiges.

Dass davon nicht nur Kinder in den Städten betroffen sind, sondern auch hier im Westerwald, in unserer nächsten Umgebung, darum ging es an diesem Vormittag.

Zu Beginn sammelte jedes Kind Begriffe, was ihm zum Thema "Kinderarmut" einfiel und markierte anschließend ein Land auf der Weltkarte, von dem es glaubt, dass dort Armut herrscht. Die meisten Markierungen wurden in Afrika gesetzt, in Deutschland nicht eine.

Auf Nachfrage eines Schülers wurde der Begriff Hartz-IV erklärt und festgestellt, dass entgegen der Vorstellung vieler, nicht mangelnder Fleiß oder fehlende Intelligenz dazu führen, dass Menschen wenig Geld haben, sondern dass es eine Reihe von Faktoren und Ereignissen sind, die Familien in finanzielle Not bringen können.

Die Schüler entwickelten viele Ideen, um der Armut den Kampf anzusagen, so z. B. Spielzeug verkaufen und den Erlös an die Tafel zu spenden.

Darüber hinaus wurde mit den Kindern erarbeitet, wie das ist, wenn man nicht alle Wünsche erfüllt bekommt. Und was kosten überhaupt die Dinge, die sie haben wollen? Muss ein Paar Fußballschuhe 120,-- Euro kosten oder geht es auch mit welchen für 30,-- Euro?

Wie wichtig ist der materielle Wert von Geschenken? Wie wichtig sind Zeit und Liebe als Geschenk?

Die von Frau Leicher und Frau Zavelberg vermittelten Denkanstöße hatten das Ziel, die Kinder dafür zu sensibilisieren, dass nicht alle Freunde und Klassenkameraden sich gleich viel leisten können. Dass ja möglich ist zu teilen oder überhaupt wichtiger zusammen zu spielen oder Zeit zu verbringen.

Als Zeichen gegen "Kinderarmut" machte jedes Kind einen Handabdruck auf ein Plakat "Gegen Kinderarmut - komm wir finden eine Lösung".


November 2010

Grundschule Müschenbach - Bericht zum Lesekino

Am Donnerstag, den 4. November 2010 war es wieder soweit. In der Grundschule Müschenbach startete zum 3. Mal das Lesekino. In diesem Jahr sollte es für die Kinder aber etwas Besonderes werden. Sie sollten nicht allein den Vorlesestimmen ihrer Lehrerinnen lauschen, sondern es konnten zusätzlich acht männliche Vorleser für dieses Ereignis gewonnen werden. Dabei handelte es sich um Personen, die den Kindern doch gut bekannt waren:

Verbandsbürgermeister Peter Klöckner, die Bürgermeister Bernd Kolodziej, Hermann-Josef Schneider und Heribert Hommel, Pater Ernst Martin, Pfarrer Albers, der Fußballtrainer Marco Hoffmann und der ehemalige Kollege der Grundschule, Wolfgang Teutsch. Mit diesen männlichen Persönlichkeiten sollte den Kindern nahe gebracht werden, dass das Lesen nicht nur eine "Sache für Frauen" ist. Auch Männer greifen durchaus gerne zu Büchern.

Bereits zwei Tage vor dem Lesekino hatte jedes Kind die Möglichkeit sich zwei Eintrittskarten zu erobern, die es am Tag des Lesens bei zwei Vorlesern einlösen konnte. Die Begeisterung der Kinder war groß. Sie freuten sich, dass sich diese Persönlichkeiten die Zeit genommen hatten, um ihnen etwas vorzulesen. Aber auch von Seiten der Vorleser kam Freude auf, und sie signalisierten bereits, dass sie sich gerne bei der nächsten Aktion zur Verfügung stellen würden.

Im Anschluss an die Vorlesestunde gingen dann alle Kinder zurück in ihre Klassen. Hier wurde weiter vorgelesen, zu den verschiedenen Büchern gebastelt, gespielt und gebacken. Vertreter aus der Elternschaft überraschten die Kinder mit köstlichem, frisch gebackenem Popcorn. Allen Beteiligten hat es auch in diesem Jahr wieder viel Spaß gemacht.


November 2010

 

"fair play" wird großgeschrieben - DFB-Schulkampagne an der GS Müschenbach

Der Fußballverband Rheinland e.V. bietet seit etwa 4 Jahren die Möglichkeit an, einen Aktions-Tag zum Thema "Faszination Fußball" für Grundschulen durchzuführen. Damit möchte man vor Ort, an der Basis, Kinder für den Fußball gewinnen, die noch nicht in einem Verein sind. Das gilt sowohl für Jungen als auch Mädchen! Den Kindern soll die Angst vor dem Ballspielen genommen und Freude am Fußball geweckt werden.

An die Grundschule Müschenbach kam daher Referent Florian Stein, um diesen Tag mit den Viertklässlern durchzuführen. Gespannt saßen die Schüler in ihrer Turnhalle und warteten

mit ihren Klassenlehrerinnen Simone Lenko und Christina Fröhlich auf den Überraschungsgast. Sie staunten sehr, als ein Mann im Trainingsanzug erschien, der große Säcke mit Bällen über der Schulter trug. "Ob das ein Ballkünstler ist?", überlegte Simon. "Nein, bestimmt ein Fußballtrainer!", meinte Noel.

Nach einer kurzen Vorstellung ging es auch gleich mit der Aufwärmphase los. Lustig fanden die Kinder besonders das Spiel "Verkehrte Welt". Hier mussten sie das Gegenteil von dem tun, was Herr Stein ihnen sagte. Das schnelle Tempo erforderte höchste Aufmerksamkeit von den Schülern. Danach wurde der Umgang mit einem Ball trainiert. Dabei war schnell klar: Das Einhalten von Verhaltensregeln ist sehr wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Spielerisch lernten die Grundschüler beim Farbkastenspiel, ihren Ball durch verschiedenfarbige Tore zu dribbeln; nach angesagter Reihenfolge durch Herrn Stein. Linus keuchte: "Das ist voll die Konzentration!" Da wusste er noch nicht, dass es noch schwieriger werden würde; nämlich als die Farben auf Englisch angesagt wurden! Es war schön zu sehen, mit welch pädagogischem Geschick Herr Stein (angehender Lehrer) die Kinder zum Spielen motivierte.

Dann durften die Viertklässler herausfinden, durch wie viele Tore sie ihren Ball in einer Minute führen konnten. Stolz waren die Kinder, als sie bei mehreren Versuchen den eigenen Rekord noch verbessern konnten. Beim Wettbewerb "DGMSDSD" (= Die Grundschule Müschenbach sucht den Superdribbler) war faires Verhalten ausschlaggebend für den Gewinn des Titels "Superdribbler". Bei den Spielen "Sitz"- sowie "Blitzfußball" waren Einzelkämpfer nicht gefragt. Wichtig war hier das gute Zusammenspiel in der Mannschaft.

Zu Beginn des Tages hatten einige Viertklässler gemeint, dass Fußball nichts für sie wäre. Nun sah man in strahlende Gesichter: Fußball ist doch toll!


Juli 2010

Pizza Buona (= lecker Pizza)

 

Grundschule Müschenbach im Pizza-Fieber!

An einem sehr heißen sonnigen Tag machten sich die Drittklässler der Grundschule Müschenbach mit ihren Lehrerinnen Frau Lenko und Frau Fröhlich auf nach Hattert. Sie hatten eine herzliche Einladung der Familie De Caro vom Restaurant "Lillo" angenommen. Gegen 9:00 Uhr startete das Verwöhnprogramm mit einem Frühstück und kalten Getränken. Danach machten sich die kleinen Pizzabäcker auf in die große Küche. Mit Begeisterung belegten alle ihre Pizzen und staunten, wie schnell der Schieber sie in den riesigen Backofen schob. "Mmmh, ist das lecker", meinte Sarah. "Oh, meine Lieblingspizza", rief Peter. Viele Pizzastücke verschwanden schnell in hungrigen Mündern. Liebevoll kümmerte sich Frau De Caro um ihre kleinen Gäste. Toll fanden die Kinder auch die Industriespülmaschine. "Hat noch jemand leere Teller? Ich spüle freiwillig", rief Leon V.. Glücklich und mit vollen Bäuchen machten sich die Kinder auf den Rückweg zur Schule. "Vielen Dank, Familie De Caro", riefen alle und winkten.


Juli 2010

Müschenbach jubelt

 

Bei den diesjährigen Waldjugendspielen erzielte die Müschenbacher Grundschule den 1. Platz unter den Drittklässlern. Mit Geschick und Wissen hatten die Schüler an vielen Stationen die volle Punktzahl erreicht. Schließlich siegten sie mit 1305 Punkten vor den anderen Grundschulen und erhielten zur Belohnung 100 Euro. Der Jubel unter den Kindern war groß! Mit strahlenden Augen nahmen die Sieger ihren Preis entgegen.


Juli 2010

Grundschüler in Atzelgift/Streithausen, Hachenburg-Altstadt und Müschenbach 

 

für Zahnarztbesuch geehrt Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege prämierte erfolgreiche Schulklassen

Zahnpflege zahlt sich aus: Zwölf Schulklassen im Westerwaldkreis erhielten jetzt von der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege für den Westerwaldkreis (AGZ) einen Zuschuss für ihre Klassenkasse. Sie hatten regelmäßig ihren Zahnarzt besucht.

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege für den Westerwaldkreis hat im Rahmen des Wettbewerbs "Max Schrubbel sucht die Meisterklasse" zwölf Schulklassen der heimischen Grundschulen mit einem Preisgeld von insgesamt 900 Euro belohnt. Das Geld fließt in die Klassenkasse. Mit dieser Aktion will die AGZ die Kinder animieren, den Hauszahnarzt mindestens zweimal im Jahr aufzusuchen um eine frühzeitige und intensive Zahnprophylaxe zu erreichen.

Dieser Wettbewerb wurde zum zweiten Mal durchgeführt und ist auf eine gute Resonanz gestoßen.

Alle Schüler der Klassen 2 bis 4 haben zu Beginn des Schuljahres eine Einladung zum Zahnarztbesuch mit entsprechenden Rückmeldungen erhalten. Die Schulklassen, von denen die Arbeitsgemeinschaft prozentual die meisten Rückmeldungen erhalten hat, wurden zum Ende des Schuljahres 2009/2010 mit einem Geldpreis belohnt.

Prämiert wurden alle Klassen der Grundschulen bis zu einer Rücklaufbeteiligung von 75 Prozent.

So erhielten die Klassen 2 und 4 der Grundschule Hachenburg-Altstadt (Beteiligung 81 und 88 Prozent), die Klassen 2a, 2b und 4 der Grundschule Müschenbach (Beteiligung 75, 82 und 88 Prozent) einen Geldpreis. Weitere Geldpreise erhielten die Klasse 2 der Grundschule Atzelgift/Streithausen.

Zu dieser Aktion hatte die AGZ Jugendzahnpflege zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 alle Westerwälder Grundschüler eingeladen. Beteiligt haben sich, so Peter Striege, über 3.000 Schüler mit einer Rücklaufquote von 47 Prozent. Striege hofft, dass im kommenden Schuljahr die Beteiligung sich weiter erhöht und alle Schüler den Zahnarzt aufsuchen. Sein Appell geht an die Eltern und heimischen Zahnärzte, diese Aktion zu unterstützen und den Zahnarztbesuch mit den Rückmeldungen zu bestätigen.

 

 

Juni 2010

 


Mai 2010

Kleine Waldforscher unterwegs im Müschenbacher Wald

 

Waldtag der Drittklässler der Grundschule Müschenbach im Rahmen der Unterrichtseinheit "Wald"

Am 11.05.2010 besuchte Herr Roger Best von der Kreisverwaltung Montabaur die Klassen 3a und 3b der Grundschule Müschenbach mit ihren Lehrerinnen Frau Lenko und Frau Fröhlich. Herr Best führte mit den Kindern einen "Waldforschertag" im Rahmen des Projektes "Lernen durch Abenteuer" durch.

                 

 

Schon kurz nach Schulbeginn machten sich alle auf in den benachbarten Wald.

Zuerst erklärte Herr Best etwas über die heimischen Baumarten. Die Kinder erfuhren z. B., dass sie keine Tannenzapfenschlacht machen können. Die Zapfen der Tanne wachsen nach oben, die der Fichte nach unten. Jedoch kann man am Boden immer nur Fichtenzapfen finden. Tannenzapfen wird man nie am Boden finden, da ihre Schuppen vorher abfallen und zunächst nur noch die Spindel am Baum bleibt, die aber später auch abfällt.

Danach standen die Tiere des Waldes auf dem Programm. Es ging los mit den Insekten. Hier konnten die Kinder Herrn Best mit ihrem bereits im Unterricht erworbenen Wissen über die Bienen beeindrucken. Aber natürlich lernten die Schüler von Herrn Best noch neue Aspekte zum Thema "Bienen" dazu, so z.B. über die Bedeutung des Wortes "Imker". Darin stecken die alten Wörter "Imme" = Biene und "Ker" = Korb. Das Wort "Imker" bedeutet eigentlich nur Bienenkorb. Früher wurden die Bienen im Bienenkorb gehalten, heute spricht man von einem Bienenstock.

Die Aufgabe der Arbeitsbienen besteht darin, Nektar zu sammeln und zu Honig zu verarbeiten. Natürlich stellen die Bienen ihren Honig nicht nur her, damit wir uns morgens unser Honigbrötchen schmieren können, sondern er dient in erster Linie den Bienen als Futter für ihre Larven und als Wintervorrat. Die Jungen und Mädchen staunten, als Herr Best ihnen erklärte, dass für ein Glas Honig eine Biene einmal um die ganze Welt fliegen müsste.

Anschließend ging es weiter mit den Säugetieren und den Vögeln des Waldes. Hier bekamen die Kinder den Auftrag, in einem Stück Wald verschiedene präparierte Tiere zu finden und zu erkennen, so z. B. entdeckten sie ein Wiesel, ein Rehkitz, einen Habicht, einen Fuchswelpen, einen Dompfaff, eine Ringeltaube, ein Eichhörnchen, einen Eichelhäher und eine Singdrossel. Bei dieser Aufgabe erfuhren die Kinder auf spielerische Art sehr viel über die heimischen Tierarten. So gehört das Wiesel oder auch Hermelin genannt zu den Mardern. Daneben zählt im Westerwald der Dachs zu den größten, das Mauswiesel zu den kleinsten Marderarten.

Besonders interessierten sich die Kinder für die Raubvögel. Herr Best zeigte den Unterschied zwischen Habicht und Falke auf. Der Habicht gehört zu den Grifftötern, die ihre Beute mit den Krallen erlegen, der Falke zu den Bisstötern, die ihre Beute mit dem so genannten Falkenzahn töten.

Außerdem erfuhren die Kinder in diesem Zusammenhang, wie solche Tierpräparate hergestellt werden. Die inneren Organe der toten Tiere werden entnommen, die Haut mit dem Fell wird gegerbt und über ein fertiges Modell gezogen. Heutzutage gibt es für alle Tiere fertige Modelle. Früher wurden die Tiere mit Füllmaterial richtig ausgestopft, deshalb spricht man auch heute noch bei Tierpräparaten von ausgestopften Tieren.

Aufgelockert wurde der Vormittag im Wald durch viele abwechslungsreiche Aktionsspiele, die Herr Best mit den Kindern durchführte. Am Ende des Schultages waren sich alle Kinder einig, es war ein spannender, erlebnisreicher und sehr lehrreicher "Waldforschertag"; besonders, als zum Schluss noch ein seltener Schwarzstorch über die Kinder hinweg flog.


März 2010

 Wasser marsch!

Kinder der GS Müschenbach lernen die Feuerwehr kennen

Nach theoretischen Übungen im Schonraum Schule, gingen die Drittklässler mit ihren Lehrerinnen Simone Lenko und Christina Fröhlich Mitte März zum Feuerwehrhaus in  Müschenbach.

Oberbrandmeister Thomas Bellinger und Jugendfeuerwehrführer Michael Sayn begrüßten die neugierigen Kinder. Zuerst wurde der Funkmeldeempfänger gezeigt. Glücklicherweise war der letzte Einsatzbefehl noch gespeichert, so dass sich die Schüler eine Meldung anhören konnten : „Florian Herrschbach 47, Florian Roßbach 74, H3, Verkehrsunfall in …“

Die Kinder schauten sich ratlos an. Das wimmelte ja nur so von Fremdwörtern, Abkürzungen und Zahlen. Was sollte das bedeuten ? Herr Bellinger klärte die Schüler rasch auf. Sie erfuhren, dass der Schutzpatron der Feuerwehren der „Heilige Florian“ ist, deshalb heißt jeder Stützpunkt zusätzlich der Ortsangabe so. Die Zahlen betiteln die diversen Einsatzfahrzeuge. Beispielsweise hat ein Drehleiterwagen die Nummer 34, ein Mehrzweckfahrzeug die Nummer 74. Der Einsatz wird gestaffelt von H1 bis H3 (Hilfe + Schwierigkeitsgrad) oder F1 bis F3 (Feuer + Schwierigkeitsgrad). Die zuständige Leitstelle in Montabaur meldet die Einsätze. Bei Bränden werden mehrere Feuerwehren im Umkreis verständigt, bei anderen Einsätzen nur die jeweils zuständige Feuerwehr. So kann jederzeit der Funkmeldeempfänger losgehen, egal ob man schläft, unter der Dusche oder am Arbeiten ist. Wer kann, rückt aus! Darauf müssen auch die Arbeitgeber Rücksicht nehmen.

Die Stützpunktfeuerwehr für Müschenbach ist Hachenburg. Insgesamt gibt es 23 Löschgruppen in der gesamten Verbandsgemeinde. Am Hauptstützpunkt  befindet sich auch ein Atemschutzweg zum Üben, eine Vorrichtung zum Füllen leerer Atemschutzflaschen, ein Drehleiterwagen usw.

Die Feuerwehr Müschenbach wurde 1974 gegründet und ist für die gesamte Verbandsgemeinde Hachenburg zuständig. Sie verfügt über zwei Einsatzfahrzeuge : ein Tragkraftspritzenfahrzeug (FloMüba47) und ein Mehrzweckfahrzeug (FloMüba74). Begeistert quetschten sich alle Kinder in die beiden Fahrzeuge und kreischten los, als eine kleine Runde gedreht wurde.  

 

 

 

Interessiert schauten sie sich die Ausrüstungsgegenstände der Wagen an. Die Tragkraftpumpe wurde angeschaltet, die Leitern vom Dach geholt, die Lichtanlagen begutachtet und schließlich wurde ein alter Feuerlöscher ausprobiert. Das war äußerst lustig, da Teile des Müschenbacher Waldes  in der nächsten Zeit ein weißes Kleid haben werden.

Es gibt 22 aktive Feuerwehrmänner sowie 1 aktive Feuerwehrfrau in Müschenbach. Als die Kinder die schweren Jacken, Helme, Handschuhe und Atemschutzmasken anziehen durften, verstanden sie auch, warum so wenige Frauen dabei sind. Von allen Seiten wurde nur noch gestöhnt: „Oh, ist das schwer“. Manch einer schwankte sehr bedenklich unter seiner Last. Ungefähr 35 kg wiegt die Schutzkleidung mit Ausrüstung. Da muss man stark und fit für sein. Alle 14 Tage findet auch eine Feuerwehrübung statt, damit jeder im Training bleibt und im Notfall gut zurecht kommt.

 


 

 

Gestaunt haben die Drittklässler, als sie erfuhren, dass die Männer (und Frau) kein Geld für ihre Arbeit bekommen. „Wie ? Ganz umsonst?“, fragte Sarah. Eine Berufsfeuerwehr gibt es leider erst ab 100 000 Einwohnern.  Herr Bellinger erklärte : „Ich bin seit 35 Jahren dabei und mache es aus Idealismus. Toll finde ich auch die geselligen Momente. Es gibt regelrechte „Feuerwehr-Familien“, irgendwie machen alle mit.“

Als es später auf die Straße ging, konnten die Schüler schon zeigen, was sie gelernt hatten. Sie fanden selbstständig einen Unterflurhydranten. Gespannt beobachteten sie, wie dieser mit einem Schlüssel geöffnet wurde und rannten aber schleunigst fort, als eine kleine Wasserfontäne herausspritzte.

Am Ende der spannenden Stunden, kamen noch Fragen zur Jugendfeuerwehr auf, an der Kinder ab 10 Jahren teilnehmen dürfen. Motiviert nahmen zahlreiche interessierte Schüler die Werbeflyer entgegen : Sie hatten Blut (Feuer) geleckt!


Januar 2010

 

 

Auf den Hund gekommen

 

     Schulhund Comet zu Besuch an der GS Müschenbach

 

 

Im Januar besuchte der achtjährige Golden Retriever namens Comet die 3. Schuljahre mit ihren Lehrerinnen Simone Lenko und Christina Fröhlich. Die Kinder nahmen an dem Projekt „Keine Angst vorm großen Hund“ teil. An diesem Tag sollten bestehende Vorurteile abgebaut und der richtige Umgang mit einem Hund anschaulich vermittelt werden.

Zuerst nahm Comet Kontakt zu jedem Schüler auf, indem er alle beschnupperte. Die Kinder lernten erste Verhaltensregeln kennen : Leise sein, da der Hund sehr gut hört und Lärm ihm in den Ohren weh tut. Beim Füttern dem Hund die Hand flach entgegenstrecken, damit er nicht aus Versehen in die Finger beißt. Sich niemals einem fremden Hund von hinten nähern und nie wegrennen, sondern immer steif stehenbleiben und dabei wegschauen. Hunde wollen einen dann nur kurz beschnuppern. Ganz wichtig sei es, auch auf die Körpersprache des Tieres zu achten und niemals unbekannte Hunde einfach zu streicheln.

 

Leon schaut sich die Zähne von Comet an.

 

Großen Spaß machte den Drittklässlern das Anwenden der Hundekommandos. „Sitz!“ und „Platz!“ kannte jeder. Doch als sich Comet beim Kommando „Schnitzel!“ auf den Boden legte und tot stellte, mussten doch alle Kinder lachen. Im Klassenraum rollten die Grundschüler dem Hund einen Ball zu und sagten „Stups!“. Daraufhin stupste  Comet den Ball mit der Nase zurück. Zur Belohnung gab es ein Leckerchen.

Die Besitzerin des Hundes Martina van den Breul erklärte auch, was ein Hund so alles benötigt: Futter, Wasser, Bürste, Ruheplatz, Spielzeug und regelmäßig zum Tierarzt gehen. Die Jungen und Mädchen waren sehr erstaunt, als sie hörten, dass ein Hund etwa 20 Stunden am Tag dösen würde. In den verbleibenden 4 Stunden sollte man sich mit ihm gezielt beschäftigen. Deshalb sei sie auch mit ihrem Hund dem Projekt beigetreten. Er wäre immer lieb sowie geduldig mit Kindern gewesen und hätte durch die Projektarbeit mehr Abwechslung. Sie musste mit ihrem Hund extra eine Ausbildung absolvieren. Als Kennzeichen trägt Comet eine Plakette am Halsband, die ihn als ausgebildeten Schulhund ausweist.

 


Simon liest vor, was auf der Plakette steht.

 

Frau van den Breul klärte die Kinder auch über den Hundenamen „Comet“ auf. Da der Hund aus dem dritten Wurf seiner Mutter stamme, würde der Name aller Welpen mit dem Buchstaben „C“ anfangen.

Die Kinder waren so begeistert von Comet, dass Frau van den Breul gerne versprach, in der nächsten Woche wiederzukommen, damit die Kinder noch mehr über den Umgang mit einem Hund erfahren.

 

 

 


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Aktuelle Änderung am:

     11.09.2017